Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Thomas Hartz

Arbeitsgruppenleiter 

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. 

in der Helmholtz-Gemeinschaft

Institut für Solarforschung
Abteilung Großanlagen und Solare Materialien
Außenstelle Jülich, Solarthermisches Versuchskraftwerk   

Karl-Heinz-Beckurts-Str. 13
52428 Jülich
Telefon: 02203 601 - 4177
Telefax: 02203 601 - 4170
E-Mail: thomas.hartz@dlr.de

Internet: http://www.DLR.de/sf

 

Presseartikel

"Gebündelte Sonnenkraft"

"Selbst Regen freut die
     Solarforscher" 

"Der Sahara-Pakt"

Ergänzende Information
     "Fragen zum Wüstenstrom
"

Geschäftsführung

Solarthermisches Versuchskraftwerk Jülich STJ

Am 29. Juni 2011 hat die Stadtwerke Jülich GmbH das solarthermische Turmkraftwerk an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) veräußert. „Mit dem Solarturm haben wir ein Projekt auf den Weg gebracht, das einen wichtigen Bestandteil für die Erforschung des Ausbaus der erneuerbaren Energien darstellt", so SWJ-Geschäftsführer Ulf Kamburg. „Nun war es an der Zeit, den Weg für die Forschung gänzlich frei zu machen." Der Solarturm wurde 2008 im Auftrag der Stadtwerke Jülich GmbH von dem Unternehmen Kraftanlagen München GmbH (KAM) gebaut. Gefördert wurde die Anlage vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWME NRW) und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (STMWIVT).

"Mit dem Solarturm in Jülich können die Solarforscher im DLR Neuerungen wesentlich schneller und in einem anwendungsnahen Maßstab entwickeln und testen. Gemeinsam mit dem neu gegründeten DLR-Institut für Solarforschung in Köln haben wir hier in der Region optimale Möglichkeiten Innovationen schnell bis zur Marktreife zu entwickeln", sagte Prof. Ulrich Wagner, Vorstand für Energie und Verkehr des DLR. Für die Übernahme des Solarturms und den Ausbau des Instituts für Solarforschung hat das Land NRW insgesamt 27 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre zugesagt, wovon aktuell bereits 60 Prozent bereitgestellt worden sind. DLR-Forscher werden den Solarturm in Jülich künftig vor allem für die Entwicklung neuer Komponenten und Herstellungsverfahren von solaren Treibstoffen nutzen. Prof. Bernhard Hoffschmidt, Co-Direktor des DLR-Instituts für Solarforschung: "Mit dem Solarturm haben wir gezeigt, dass die Technologie der Turmkraftwerke als Gesamtsystem funktioniert. Jetzt geht es darum neue Verfahren und Materialen zu entwickeln."

„Der Verkauf an das DLR ebnet den Weg, das Solarkraftwerk zu Forschungs- und Entwicklungszwecken sowie als Demonstrations- und Versuchskraftwerk in Zukunft weiter zu betreiben und zu erweitern. Dazu ist im DLR zwischenzeitlich mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen ein Institut für Solarforschung gegründet worden. Wir als Stadtwerke Jülich GmbH haben somit auch dazu beigetragen, dass durch den Übergang und die damit verbundene Institutsgründung eine Etablierung eines DLR-Standortes in unserer Stadt ermöglicht wird", so SWJ-Geschäftsführer Ulf Kamburg.